Von der Winkelgasse zur Education Show

So richtig kann ich es noch gar nicht fassen, dass das gerade die letzten Stunden, hier im Büro von edding UK, waren und es nun zurück nach Deutschland geht.

Drei Wochen nicht auf meinen Freunden hocken zu können und meine Familie nicht zu sehen, erschien mir anfangs doch ein bisschen lang. Und jetzt ist alles schon wieder vorbei.

Zugegeben, ich war und bin etwas aufgeregt, da ich ein kleines bisschen Flugangst habe, aber für die letzten Wochen hat es sich definitiv gelohnt, mich zu überwinden.

Am 07.01.2019 in Großbritannien angekommen, erwartete mich meine Kollegin Prina schon an meinem Apartment auf Zeit. Alles begutachtet und den Koffer in der Ecke verstaut ging es auch gleich zum Supermarktsightseeing, um am Abend noch etwas in den Bauch zu bekommen. Wie sollte es anders sein, gab es Chips (Pommes).

Am Dienstagmorgen ging es dann das erste Mal ins Büro. Mit Robert zusammen lernte ich SAP kennen – manchmal lieben, manchmal hassen – und bekam einen kurzen Einblick in die Welt der Buchhaltung. Generell wurde ich hier von allen herzlich aufgenommen und ein kurzer Plausch auf dem Gang, mit einem Lachen am Ende, war immer garantiert.

Doch ein großes Event machte mein Praktikum hier in England zum absoluten Highlight: Die Education Show. Dafür begannen wir schon in meiner ersten Woche hier, Federtaschen mit unseren Produkten zu füllen, um diese als Preis auf der Show anbieten zu können.

An den Wochenenden versuchte ich natürlich so viel zu sehen und zu unternehme, wie nur irgend möglich! So zog es mich gleich am ersten Samstag in Großbritannien zum Shoppen nach London (mit gerade einmal 15min Fahrt) und am Sonntag in die wunderschöne Stadt Cambridge, in der ich mir die Universitätsgebäude zeigen lies und die Stadt erkundete. Das zweite Wochenende stand ganz unter meiner großen Leidenschaft, oder sollte man es hier besser Besessenheit nennen….: Harry Potter. Nach einem geführten Rundgang durch London, an all die Orte, an denen sich J.K. Rowling inspirieren ließ und der Begutachtung der Drehorte in der Stadt, ging ich noch in und auf die Tower Bridge, wo man durch Glas im Übergang zwischen den beiden Türmen einfach mal über der Straße und dem Verkehr saß. Darauf folgte der beste Tag überhaupt: Das Making of Harry Potter in den Warner Bros Studios. Ich verlor´ mich in der Winkelgasse, schaute in Dumbledors Büro, stieg in den Nachtbus „Fahrender Ritter“ und den Hogwartsexpress ein und sah eine riesige Replik, im Maßstab 1:24, des Hogwartsschlosses.

Nach den ersten zwei vollgestopften Wochenenden, war es dann in der dritten Woche auch schon so weit: Die Education Show. Lange hatten alle im Büro darauf hingearbeitet und bis zur letzten Minute gedruckt, gepackt und geplant und ich hatte das Glück, meine Kollegen, an beiden Tagen der Show in London, unterstützen zu dürfen. Am Donnerstag half ich, mit den Besuchern Kaleidoskope zu basteln und mit unseren Eddings einen bunten Blick durch die Röhre zu riskieren. Am Freitag unterstützte ich das Word Game, bei dem die Gäste der Show Wörter mit den gleichen Endungen finden sollten und in zwei Minuten auch so viele, wie nur möglich, mit unseren Boardmarkern, auf das Magic Chart von Legamaster schreiben. Es war ein riesiger Spaß.

Mein letztes Wochenende verbrachte ich dann damit, die Stadt St Albans, in der edding seinen Sitz hat und ich die drei Wochen lebte, näher zu erkunden. Es zog mich in die massive und beeindruckende Kathedrale „St Albans Abbey“, danach in den Pudding shop und auf ein paar Cocktails mit meiner Kollegin Prina. Die Kombination von Bread und Butter Pudding mit Chocolatechips hört sich für mich noch immer gewöhnungsbedürftig an, war aber das Leckerste, was ich in den drei Wochen hier essen durfte. Nach einem letzten Sonntag in London, an dem mich zur Klettertour über die o2 Arena und in den Sky Garden im 35. Stock des Walkie Talkies aufmachte, war es dann auch schon wieder so weit: Koffer packen. Mit 10 kg mehr (im Koffer, nirgends anders) ging es zum Flughafen, wo ich eine Punktlandung auf das Gewichtslimit mit 23,0 kg erreichte. Glück gehabt.

Ebenso Glück hatte ich mit meinen tollen Kollegen in Großbritannien! Danke, dass ihr es mir ermöglicht habt, mich gleich heimisch und willkommen zu fühlen. Danke, für die ganzen tollen Tipps und Tricks für das beste Essen und die tollsten Aktivitäten in England. Und danke an alle, die an dieser wahnsinns Erfahrung beteiligt waren! Es war mir eine Freude! Auf bald 🙂

English Version:

I really can´t believe that the last hours of my internship at edding UK are over and I have to go already back to Germany. 

Three weeks sounded so long, that I couldn´t spend time with my friends and family and now they have gone so quick.

Admittedly, I was really nervous, because I´m a little bit scared on flying with the plane… but for the past few weeks it has been totally worth it to overcome it.  

Arrived on the evening of January the 7th, my colleague Prina are already waiting at the apartment of time for me. After checking everything and putting my suitcase in the corner we went for grocerysightseeing to the town, so that I can bought some food for dinner, of course I grabbed some chips.   

On Tuesday morning we went the first time to the office. Robert showed me, how to work a little bit with SAP – sometimes I loved the system, sometimes not really – and I got a short view in the world of accounting.  I was warmly welcomed by everybody  and a chat in the corridor with a smile at the end was always guaranteed.

But a big event made my internship to an absolute highlight: the education show. Already during my first week in the UK, we started packing pencil cases with our products, for offer them as prizes at the show.

On the weekends I tried to visit and do as much as I could in London and around St Albans. So I went for shopping to London on my first Saturday (only 15mins by train) and visited the University of Cambridge, the town as well, and joined a guided tour there. The second weekend was my Harry Potter weekend. I joined a guided tour through London, were the guide showed the locations, where J.K. Rowling was inspired to write the book and he added some facts about London in general. After that I went inside the Tower Bridge, where you are able to walk and sit on a glass floor between the two towers and watch the traffic and people on the bridge. On Sunday the time had come for me to go to the Making of Harry Potter at the Warner Bros studios. Best Day Ever! I lost myself in the Diagon Alley, saw Ollivanders and the other shops, looked inside Dumbledore´s Office, entered the knight bus and the Hogwarts express and saw a gigantic replica of the castle of Hogwarts in scale 1:24.  

After two busy weekends the Education show was quite near. For many days before, everybody in the office prepared something and themselves for the show. Up to the last minute we printed, packed and planned, then I had the opportunity to support my colleagues during the two days of the show. On Thursday I helped to create a kaleidoscope with the visitors and painted it with edding pens for a colourful view through the tube. On Friday I joined the word game, where the people had 2 minutes time to write down as many words as they know, with the same ending we gave them. This introduced than to our boardmarkers and the Magic Chart from Legamaster.