Mountain View

IMG_7654Am Dienstag trafen unsere deutschen Kollegen Myrna Harder, Karin Barrios und Stefan Gazinski im edding Office ein. Sie waren zur Besprechung eines Projektes angereist und verbrachten auch beinahe die gesamte Woche in den Konferenzräumen, weswegen wir sie nicht so häufig zu Gesicht bekamen.  Allerdings waren wir selber auch ziemlich beschäftigt, es gab nämlich eine neue Aufgabe vom Marketing Team: Um die edding TR Facebook Seite bekannter zu machen, sollte ein Zeitplan mit verschiedenen Posting-Ideen für die kommenden drei Monate erstellt werden. Wir recherchierten, formulierten und „excelten“ was das Zeug hielt und konnten Ekin am Ende der Woche einen Dreimonatsplan mit Bildern und Texten zu diversen Veranstaltungen, Inspirationen und Produkten präsentieren. Obwohl das Ergebnis zufriedenstellend war, IMG_7653hatten wir auch etwas „bad luck“. Nach, oder besser während eines gewaltigen Gewitters, versagte mal wieder die Stromversorgung – diesmal ganze 2 Stunden. Und das, obwohl im Guide-Book der Vermietung steht, dass das höchstens einmal im Jahr passiert. Freitagmorgen waren wir gedanklich schon im Wochenende, körperlich länger als gedacht im Fahrstuhl: Die Tür ließ sich nicht öffnen. Nach verzweifeltem Rumgedrücke auf allen übrigens Knöpfen, konnten wir, eine Etage weiter unten als geplant, den Fahrstuhl verlassen und über das Treppenhaus ins Büro gelangen.

Das Wochenende verbrachten wir mit der Erkundung kleinerer Wege rund um die Hauptattraktionen Istanbuls. Wir kauften ein paar Kosmetika (welche uns von einer Kollegin empfohlen wurden) und einige Souvenirs. Danach überquerten wir das Goldene Horn – zu Fuß. Die Brücke, welche ausschließlich von der Metro befahren wird, hat zu beiden Seiten einen Fußgängerweg mit genialer Aussicht auf den Bosporus und die Wahrzeichen, wie z.B. den Galata Turm und den Topkapi Palast. Nach einem Fußmarsch von knapp 18 Kilometern waren wir beide hungrig und entschieden, in ein kleines Sushi-Restaurant zu gehen. Wir IMG_7638ergatterten die letzten freien Plätze und konnten in gemütlicher Atmosphäre unsere „Wan-Tan“, „Caterpillar Rolls“ und „Bangkok Rolls“ genießen. Am nächsten Morgen stand wieder Workout auf dem Programm, ehe wir uns bei Starbucks ein kleines Frühstück genehmigten. Anschließend gingen wir nach Eminönü und suchten den Fähranleger, von dem aus man nach Eyüp fahren kann. Die Fahrt dauerte ungefähr dreißig Minuten und führte uns im Zick-Zack von einem Ufer zum anderen. In Eyüp angekommen hieß es dann warten – ganze 50 Minuten mussten wir anstehen, ehe wir die Seilbahn besteigen konnten, welche uns auf ein Aussichtsplateau über einem Friedhof bringen sollte. Nachdem wir uns oben umgesehen und eine „crazy Potatoe“ gesnackt hatten, gingen wir zu Fuß den Berg hinunter, durch den kleinen Ort hindurch und wieder zurück zum Fähranleger. Auch dir Rückfahrt dauerte wieder eine halbe Stunde, doch da wir sonnige Plätze IMG_7635ergattern konnten, verging die Zeit ziemlich schnell. Die Frage des Essens mussten wir uns Abends nicht stellen, es war von Anfang an klar: Es gibt wieder Sushi! In der Wohnung zurück, probierten wir den gekauften Nagellack und brachten deutsches Flair in die Bude, indem wir uns vom „Polizeiruf 110“ unterhalten ließen.

 

Uns stehen jetzt nur noch 4 Tage Arbeit bevor, welche wir mit unserem Azubiblogprojekt und dem Facebookprojekt verbringen werden. Außerdem sind heute noch zwei Kollegen aus Ahrensburg angereist.

Auf eine letzte, sonnige Woche,

Helen und Merle

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