Im Zwiebellook zu mehr Nachhaltigkeit

Es ist immer wieder schön, weitere Mitglieder der edding-Familie kennen zulernen und gemeinsame Erlebnisse zu teilen. Diesmal wurde es international beim Corporate Responsibility Workshop in Ahrensburg.

Das Thema Nachhaltigkeit und der verantwortungsbewusste Einsatz von Ressourcen beschäftigt mich seit meinem Auszug zu Hause noch öfter unterbewusst. Ich gehe einkaufen, packe meine Bananen auf die Waage und bekomme den Preis in Form eines Etiketts. Aber muss ich dieses wirklich auf einen Plastikbeutel kleben, darin mein Obst und Gemüse einzeln verpacken, um diese ganzen kleinen Tüten zu Hause wieder weg zu werfen?

Solche kleine Fragezeichen schlichen sich in meinen Alltag nach und nach ein. In die Universität kann ich laufen – ich wohne nur 20 Minuten davon weg. Dafür muss ich mein Auto nicht bewegen. Auf Arbeit könnte man den Bus nehmen – aber mein Auto ist doch viel gemütlicher?!

Genau deshalb und um weiteren Input von meinen Kollegen und Kolleginnen aus der ganzen Welt zu erhalten, habe ich mich bei dem CR-Workshop in Ahrensburg am 25. Und 26. Oktober angemeldet.

Also auf Richtung Hamburg!!

Am Donnerstag beschäftigten wir uns mit der Umsetzung von Nachhaltigkeit in unserem eigenen Leben und die Teilnehmer des letzten CR-Workshops teilten ihre Erfahrungen mit uns. So viel kann im Alltag verändert werden, wenn man nur einmal nachhaltig und verantwortungsbewusst darüber nachdenkt, ob das jetzt wirklich sein muss und warum. Auch beim Brainstorming war die Begeisterung für das Thema deutlich zu spüren. Innerhalb einer halben Stunde kamen mehr als 50 Ideen zum Thema Umweltschutz und –erhaltung zusammen. Von Bienenstöcken auf dem Dach bis hin zu Thementagen, wie „Komm mit dem Fahrrad zur Firma“.

Auch die Erfolge der anderen Mitglieder der edding-Familie erstaunen immer wieder. So haben die Kollegen aus Kolumbien z.B. innerhalb des letzten Jahres ihren Papierverbrauch um 70% reduziert – genau diese Erfolge spornen uns an anderen Standorten immer wieder an.

Am Nachmittag lauschten wir dem Vortrag eines Forstexperten, der uns den Zusammenhang von Bäumen und der Trinkwassergewinnung erläuterte und uns auf die Baumpflanzaktion im Forst Klövensteen einstimmte.

Am Freitag war es dann soweit und angezogen nach dem, von meiner Mama stets gepredigtem, Zwiebelprinzip ging es mit Elan und Spaten in den Wald. Dort betteten wir mehr als 450 Laubbäume in die Erde, um die natürliche Flora des Forstes wiederherzustellen. Durch Hot-Dogs und klima- und wasserneutral hergestellte Getränke gestärkt, pflanzten wir unermüdlich über vier Stunden hinweg.

Um 15 Uhr ging es dann mit leicht verschmutzter Hose und ganz viel neuem Input wieder Richtung Heimat. Einen riesen Dank an Patricia Siebel und Christina Tarrach für die wunderschönen und lehrreichen zwei Tage. Bis nächstes Jahr. 😉

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