Der permanente Eindruck

Lange vor meinem Abitur wusste ich schon, was ich mal studieren möchte. Kommunikationswissenschaften gepaart mit Geschichte und Politikwissenschaften und das in einem süßen, kleinen Städtchen in Thüringen – Bamberg.

Mathematik und Technik haben mir eigentlich nie viel Freude bereitet. Außer, wenn ich meinem Onkel beim Konstruieren zuschauen konnte.

In der Oberstufe bekam ich dann so ziemlich den witzigsten Mathelehrer, den man sich vorstellen konnte. Für ihn war die Matrix „trivial“ und plötzlich machte Mathe Spaß.

Also schrieb ich mich relativ spontan und kurzfristig vor Fristende an der HTW in Dresden für Wirtschaftsingenieurwesen ein. Dieser Beruf wird auch „Goldschmied der Industrie“ genannt und bildet die Verbindung zwischen den Wirtschaftlern und Ingenieuren, sowie Technikern in einem Unternehmen. Somit von allem etwas dabei und perfekt in der wachsenden und starken Wirtschaft.

Jedoch merkte ich, in einen Hörsaal mit 200 anderen Studenten sitzend und einem Professor, der über Micro sprach und  keine Fragen ab den mittleren Reihen mehr verstand, ziemlich schnell, dass ich das nicht wollte. Die Vorstellung zu studieren, und der Beruf, begeisterten mich aber weiterhin. Die Alternative war klar – ein Duales Studium.

Das wichtigste dabei ist natürlich der Praxisbetrieb. Am Infotag der Berufsakademie in meiner Heimatstadt Bautzen machte ich mich also auf die Suche und sprach mit mehreren anwesenden Firmen. Und eine hinterließ einen permanenten Eindruck – die V. D. Ledermann Bautzen, besser bekannt als edding.

Nach Bewerbung, Bewerbungsgespräch und einer Firmenführung entschied ich mich sofort für edding und durfte ab dem 01.08.2017 mit einem Vorpraktikum im Werkzeugbau anfangen. Das hieß so viel wie, Pfeilen bis die Hand weh tat, mit Haarnetz nicht das Mittagessen servieren, sondern zu bohren, zu drehen und zu fräsen und am Ende nicht immer genau auf Maß sein zu wollen, sondern glücklich, wenn ich im Toleranzbereich lag. Dies zu lernen hat mir nicht nur eine Menge Spaß gebracht, sondern auch eine gewisse Grundkenntnis von den Materialien und Arbeitsvorgängen, die mich mein ganzes Studium lang noch begleiten werden.

Voller Vorfreude durfte ich danach meinen Arbeitsplatz im Büro gestalten und einrichten, natürlich mit allen Highlightern, die unser Farbschema so her gab und allen Sorten an Finelinern und Markern, die ich mir so ergattern konnte. Damit werde ich bei edding wohl nie Probleme haben.

Nach meiner feierlichen Immatrikulation an der BA Bautzen am 04.10., zwei vollen Tagen Mathevorbereitungskurs und dem Kennenlernen meiner 29 Kommilitonen, bin ich froh jetzt in meine erste Praxisphase starten zu können und durfte schon die ersten Unterlagen für Maschinen-und elektrische  Prüfungen zusammenstellen.

Diesmal bin ich mir schon nach wenigen Wochen sicher, dass das Duale Studium genau das Richtige für mich ist. Natürlich wird es anstrengender, den Stoff von drei vollen Studienjahren an der BA in eineinhalb zu erlernen. Jedoch kann ich ihn in den Praxisphasen direkt anwenden und festigen und weiß, wofür ich lerne und wozu es gut ist. Die wohl meist gestellte Frage von Schülern und Studenten jemals 😉

Ich bin glücklich dabei mit edding einen starken und mich permanent begleitenden Partner gefunden zu haben.

(Visited 281 times, 1 visits today)