Bachelor-Thesis „Coworking Spaces als Phänomen neuer Arbeitswelten“

Seit Anfang März beschäftige ich mich für edding mit dem Thema Coworking Spaces und den Bedürfnissen der Anbieter an die Ausstattung. Für diejenigen, die das Wort Coworking Spaces zum ersten Mal hören: es handelt sich um Anbieter von Arbeitsplätzen, welche von Freelancern, Start-Ups, aber auch Mitarbeitern größerer Unternehmen genutzt werden. Neben dem Arbeitsplatz an sich suchen viele auch die Möglichkeit der Kooperation mit Anderen und es werden von den Betreibern dieser Spaces oftmals Veranstaltungen organisiert, die die Mitglieder vernetzen oder über aktuelle Themen informieren sollen. Durch diesen Kollaborationsaspekt, ihrer Flexibilität und Offenheit stellen Coworking Spaces einen wichtigen Teil der „neue Arbeitswelten“ dar.

In meiner Thesis zum Ende meines BWL-Studiums geht es vor allem darum, die Bedürfnisse der Betreiber von Coworking Spaces herauszuarbeiten und darzustellen, wie die Spaces bisher ausgestattet sind (Möbel, Kommunikationsmaterial, Büromaterial, …) und welche Zusatzleistungen (Services) angeboten werden. Außerdem soll ein Verständnis dafür geschaffen werden, welche unterschiedlichen Arten von Spaces es gibt, welche Ausrichtungen sie haben und wie sie organisiert sind. All diese Erkenntnisse werde ich dann für edding aufarbeiten und daraus einen Vorschlag für ein innovatives Angebotskonzept erarbeiten.

In den vergangenen Wochen konnte ich einige Spaces (überwiegend in Hamburg) besuchen und bisher mit 17 Mitarbeitern von unterschiedlichen Coworking Spaces Interviews führen. Für die Entwicklung des Interview-Leitfadens habe ich im Voraus gemeinsam mit edding-KollegInnen aus verschiedensten Abteilungen zusammengearbeitet, um alle Fragen zu bündeln und möglichst viel Mehrwert für das gesamte Unternehmen aus den Interviews ziehen zu können. Ein besonderes Highlight war der Besuch der Cowork 2019 in Mannheim, wo ich einen super Einblick in die Coworking Welt bekommen habe und viele interessante Kontakte schließen konnte.

Ich freue mich jetzt auf die Auswertung und bin gespannt, was sich aus den Ergebnissen entwickeln lässt … 🙂

Marie-Helen