Ausflug zum Containerterminal Hamburg

Als Groß- und Außenhändler beschäftigt man sich hauptsächlich mit der Aus- und Einfuhr von Waren aus dem Ausland. Da ich bisher aber in Abteilungen wie Brandmanagement oder Trade Marketing war fehlte mir in der Berufsschule immer ein wenig der Bezug zu den ganzen Dingen, die wir da besprechen. Deshalb habe ich mich besonders auf den Ausflug zum Containerterminal in Hamburg gefreut.

Morgens haben wir uns mit mehreren Berufsschulklassen in der Speicherstadt in Hamburg getroffen, um dann zwei Stunden verschiedene Containerterminals im Hamburger Hafen auf einer Bustour anzugucken. Zuerst waren wir auf einem Terminal für Obst und Autos. Überall standen Unmengen von mit Folie abgedeckten Autos. Fotos durften wir leider keine machen, da es auch vorkommt, dass dort noch nicht herausgebrachte Modelle verschifft werden. Danach fuhren wir über die Köhlbrandbrücke (toller Ausblick!) auf die andere Seite des Hafens zum CTA ( Container Terminal Altenwerder). Besonders spannend war hier, dass es einen Bereich gab, in welchem Fahrzeuge ohne Fahrer fuhren. Auf ihnen wurden z.B. Container aufgeladen, dann sind die Fahrzeuge weiter gefahren und der Container wurde an einer anderen Stelle wieder vom Fahrzeug abgeladen. Das Ganze funktioniert einfach über ein Computersystem, welches nicht von Menschen gesteuert wird. Beeindrucken waren auch die großen Containerbrücken, die die Container hoch heben und aufs Schiff verladen. Wir hatten auch das Glück, dass zwei Schiffe vor Ort waren. Es ist ein ganz spannendes Gefühl so ein Containerschiff mal aus nächster Nähe zu betrachten, als immer nur in Schuldokus zu sehen. Die Größenordnung und Menge an Containern hat glaube ich alle sehr beeindruckt.

Als wir wieder in der Speicherstadt angekommen sind gingen wir noch ins Zollmuseum. Dort wurde viel historisches über den Zoll berichtet, aber auch aktuelle Dinge zum Thema internationaler Handel gezeigt. Interessant waren natürlich auch Exponate, die vom Zoll beschlagnahmt wurden. Zum Abschluss des Tages gab es für (fast) alle noch ein Schnitzel im Hofbräuhaus 😀

Abschließend lässt sich sagen, dass es ein wirklich spannender Tag war, der mir persönlich noch einmal wirklich veranschaulicht hat, was genau meine Arbeit so bewirkt.