Die Ausbildung zur Verfahrensmechanikerin

Auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz absolvierte ich in verschiedenen Bereichen Praktika. Bei edding endete die Suche. Nach einer Woche Praktikum wusste ich, dass ich in diesem Betrieb meine Ausbildung machen möchte, obwohl ich absolut keine Ahnung von dem Beruf (Verfahrensmechaniker) hatte.

Ich arbeitete vor Beginn meiner Ausbildung ein halbes Jahr als Praktikantin bei edding, während dessen ich bereits sehr Vieles lernte. Mir wurde beigebracht wie man Fehler an den Maschinen behebt, wie die Maschine überhaupt funktioniert und wie man sie anfährt. Natürlich wurde mir auch gezeigt wie man sie sauber macht und worauf man da achten muss. Sauber machen, Ausschuss einmahlen und Kartons falten gehören natürlich auch zum Alltag. Ich lernte Tag für Tag immer ein Stück mehr vom Ablauf kennen. Aber es sind nicht nur die Arbeitsabläufe, die mir beigebracht wurden; ich lernte ebenso geduldig zu sein, eigenständig zu arbeiten und für gewisse Probleme selbst eine Lösung zu finden. All das wurde mir mit sehr viel Humor von den Facharbeitern, meiner Ausbilderin und sogar von den Azubis beigebracht.

In meiner Ausbildung lernte ich außerdem das Feilen, Bohren und auch Gewindeschneiden von Baustahl, das hat mir eher weniger gefallen.

In der Schule fühlte man sich am Anfang ganz schön erschlagen und verstand erstmal nur Bahnhof, aber das verging mit der Zeit- da wächst man rein. Es ist nicht wegzureden, dass es auch mal Stress mit anderen Mitarbeitern gibt oder private Schwierigkeiten, womit man sich als Azubi eher allein gelassen fühlt, wie es mir als kleines Kind von Anderen berichtet wurde; jedoch gehört edding definitiv nicht zu den Betrieben, welche so etwas ignorieren.

Eher gesagt nimmt sich die Ausbilderin einem an, versucht zu helfen und tut sehr viel, um ihre Azubis so gut wie möglich durch die Ausbildung zu bringen, wenn es nötig ist.

Alles in Einem kann ich eine Ausbildung bei edding nur empfehlen.

Sandy (Azubi Bautzen)

(Visited 182 times, 1 visits today)