Bewerbungstipps

Bewerbungstipps

Wir verraten euch ein paar Tipps und Kniffe um euch aus der breiten Bewerbermasse abzuheben und so zum Erfolg – dem Ausbildungsplatz oder Praktikumsplatz– zu kommen!

Schritt 1: Die Bewerbung

Vollständige Bewerbungsunterlagen umfassen:

  • Motivationsanschreiben (mit Unterschrift und aktuellem Datum)
  • Lebenslauf (mit Unterschrift und aktuellem Datum) mit Lichtbild
  • Zeugnisse

Nur mit diesen Inhalten werdet ihr euch aber noch nicht abheben! Versetzt euch einfach mal in die Lage des Personalmitarbeiters. Was sieht dieser zuerst?

Richtig! – das Deckblatt!

Oftmals vernachlässigt ist gerade das Deckblatt eines der wichtigsten Elemente für den ersten Eindruck. Hierbei solltet ihr auf ein sauberes und seriöses Deckblatt achten. Eine gewisse Struktur ist auf jeden Fall ein guter Anfang. Vielleicht macht ihr auch euer Bild schon auf das Deckblatt?- aber Vorsicht: Meist wirkt ein Foto über die komplette Seite eher aufdringlich!

Der erste Teil der Bewerbung ist euer Anschreiben, mit dem ihr euch dem Unternehmen präsentieren könnt. 

Im Anschreiben sollten auf jeden Fall Informationen enthalten sein, wie z.B.:

  • Warum will ich genau zu diesem Unternehmen (Angabe zu Informationsquellen, z.B. Messen Websiten, Anzeigen, etc.)?
  • Was interessiert mich an dem gewählten Ausbildungsberuf/ Praktikumsplatz?
  • Warum bin gerade ich geeignet?
  • Was bringe ich mit an Qualifikationen und Fähigkeiten?

Wichtige Inhalte für das Anschreiben sind:

  • Ansprechendes Anschreiben
  • Korrekte Rechtschreibung
  • Persönliche Anrede, Unterschrift, Datum
  • Ansprechendes Foto
  • Gründe zur Bewerbung
  • Schlüsselqualifikationen (Teamarbeit mit Beispielen)
  • Derzeitig besuchte Schule

Der zweite wichtige Teil eurer Bewerbung ist der Lebenslauf.

Durch euren Lebenslauf möchten wir einen besseren Eindruck über eure Persönlichkeit und Fähigkeit erlangen.

Im Lebenslauf sollte enthalten sein:

  • Der Lebenslauf informiert lückenlos über den persönlichen und beruflichen Werdegang
  • Das Wesentliche muss übersichtlich und in der richtigen Reihenfolge dargestellt werden
  • Sprachen,- und EDV-Kenntnisse müssen ein kategorisiert werden
  • Auslandsaufenthalte
  • Aktuelle Hobbies mit Zeitbezug
  • Datum von Lebenslauf + Bewerbung müssen identisch sein

Der dritte und letzte Teil eurer Bewerbung umfasst eure Zeugnisse. Dazu gehören u.a. Schulzeugnisse, Praktikums- und Arbeitszeugnisse, Sprachzeugnisse und Weiterbildungszeugnisse und andere Zertifikate.

Schritt 2: Das Assessment Center

Ihr habt eine Einladung zum Assessment Center erhalten? Herzlichen Glückwunsch! Eure Bewerbung kam gut an! Jetzt gilt es den positiven Eindruck zu bestätigen und zu verstärken.

Vorstellungsrunden (beispielsweise am Flipchart) und hitzige Diskussionsrunden mit anderen Mitbewerbern geben euch die Möglichkeit, eure Persönlichkeit und Charaktereigenschaften zu präsentieren. Seht das Assessment Center als Chance euch zu profilieren, und nicht als Hindernis. Bleibt aufmerksam, gelassen und locker, und am besten: Seid ganz natürlich. Das kommt gut an.

Tipps für das Assessment Center:

  • Seid fit in Mathe, Deutsch und Allgemeinwissen
  • Habt keine Scheu in Vorstellungs- und Diskussionsrunden (Tipp: es kann sein, dass du in diesem Rahmen Englisch sprechen musst)
  • Ordentliche Kleidung, Pünktlichkeit und authentisches Auftreten machen einen ersten positiven Eindruck
  • Immer gilt: Wenn etwas unverständlich ist, lieber nochmal nachfragen
  • Kenntnisse über das Unternehmen sind immer von Vorteil!

Schritt 3: Das Vorstellungsgespräch

Ihr habt eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch erhalten? Erstklassig! Ihr scheint einen positiven Eindruck hinterlassen zu haben.

Im direkten Gespräch mit zwei Mitarbeitern habt ihr die Gelegenheit, euch noch einmal von eurer besten Seite zu zeigen. Lasst euch darauf ein. Es ist ein Gespräch und kein Monolog oder gar das Herunterbeten von Fakten und Antworten, die man vorher auswendig gelernt hat. Vorbereitet sollte man allerdings schon sein. Es wird  Situationen geben, in denen die Gesprächspartner bei einer Frage gezielt nachbohren. Bleibt cool und ehrlich, wenn ihr kurz Zeit zum Nachdenken benötigt, dann merkt das auch gerne freundlich an.

Macht euch Gedanken über eure Persönlichkeit. Was habt ihr für Schwächen und Stärken? Gab es großartige Erfolge auf eurem bisherigen Lebensweg? Oder prägende Fehlschläge, aus denen trotz allem Rückschlüsse gezogen wurden? Gebt Beispiele. Nur wer sich selbst kennt, kann überzeugend antworten.

Natürlich kann euch jedes Unternehmen andere Fragen stellen, aber hier haben wir ein paar der häufigeren Beispiele zusammengefasst:

  • Was war Ihre bisher größte Herausforderung?
  • Welche fünf Charaktereigenschaften zeichnen Sie besonders aus, welche sind weniger ausgeprägt? (Stärken + Schwächen)
  • Wie gehen Sie mit Konflikten um?
  • Wie wünschen Sie sich die Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten?
  • Sind Sie eher Einzelgänger oder Teamplayer?
  • Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?
  • Wie kommen die Noten in Ihrem letzten Zeugnis zustande?
  • Warum haben Sie sich für edding entschieden?
  • Warum sollten wir Sie als zukünftigen Auszubildenden einstellen?

Viele dieser Fragen sind nicht grade einfach zu beantworten. Macht euch Gedanken und überzeugt mit handfesten, ehrlichen Argumenten. Überlegt euch auch Fragen, die ihr den Gesprächspartnern stellen wollt (die im Gespräch noch nicht geklärt wurden), das zeigt Interesse.

Jetzt bleibt nichts weiter zu sagen als: Viel Glück und Erfolg! Wir drücken euch die Daumen

Grüße vom Azubiteam! 🙂