Besuch der Blechexpo und der InPrint

Ich darf heute über meine spannende Zeit im Innovationsmanagement berichten. Es gehört neben Recherchen über neue Bereiche auch dazu, über den Tellerrand zu blicken und immer auf dem Laufenden zu sein, was es in unserer Branche bereits für Innovationen gibt. Ein anderer wichtiger Teil besteht darin, ganz spezifische Industrien und deren Markierungstätigkeiten zu erleuchten. Vor zwei Wochen war es soweit, dass ich gemeinsam mit Vanessa auf zwei Messen innerhalb weniger Tage fahren durfte. Die eine befasste sich mit „unserer Branche“ und die andere mit einer völlig anderen Branche, in der Markierungen aber eine wichtige Rolle spielen.

Zuerst ging es nach Stuttgart zur Blechexpo – was für mich bedeutete, um 3:45 Uhr aufzustehen, da unser Flieger um 6:30 Uhr ging. Wir wollten auch früh in Stuttgart sein, um den Tag bestmöglich zu nutzen. Auf der Messe angekommen, fiel eins sofort auf: wir waren als FrMarie auf der Messe Blechexpoauen eindeutig in der Unterzahl, was wir später aber eventuell als Vorteil nutzen könnten. Die Messe war wirklich riesig und nach der ersten Halle hatten wir schon einen schönen Stapel Prospekte gesammelt. Mit einigen Ausstellern konnten wir spannende und informative Gespräche führen und mehr über die Markierungsmethoden auf Blech und Stahl erfahren. Hierbei überließ ich die Unterhaltungsführung Vanessa und übernahm den Part des Mitschreibens.

Nachdem wir ungefähr die Hälfte der Messehallen gesehen hatten, machten wir eine kleine Mittagspause, die wir dazu nutzten, die gesammelten Prospekte durchzusehen und auszusortieren. In den weiteren Hallen konnten wir die Schwestermesse Schweisstec besuchen, wo neben den beeindruckenden Maschinen, die wir in den vorherigen Hallen schon gesehen hatten, auch richtig Action war und tatsächlich geschweißt wurde. Als wir den Eindruck hatten, alles gesehen zu haben, verabschiedeten wir uns ins Wochenende. Zufälligerweise haben wir beide Freunde in Stuttgart und konnten somit das Wochenende im Süden verbringen und Sonntagabend gemeinsam zurückfliegen.

Doch mit diesem ereignisreichen Wochenende war nicht genug… In der folgenden Woche ging es gleich am Mittwoch wieder in den Flieger. Dieses Mal Richtung München zur InPrint. Vanessa musste vorher noch nach Stuttgart zu einem wichtigen Temin und so kam es, dass ich alleine anreiste und den Vormittag alleine auf der Messe verbrachte, um mir einen Überblick zu verschaffen. Morgens am Flughafen gab es erstmal eine kleine Überraschung: alle frühen Flüge nach München wurden gestrichen bis auf meinen – was für ein Glück! In München gelandet machte ich mich auf den Weg zur Messe, welcher mit U- und S-Bahn gut eine Stunde dauerte. Da diese Messe nur für Fachbesucher ist, musste ich natürlich mein Unternehmen beim Ticketkauf angeben – schon ein komisches Gefühl, sich außerhalb von Ahrensburg als „edding-Vertreter“ auszugeben. Auf der InPrint stellen unterschiedlichste Unternehmen neue Drucktechnologien vor und da wir uns schließlich auch über den aktuellsten Stand der Markierungstechnologien informieren müssen, war diese Messe äußerst spannend für uns. Ich wusste gar nicht, dass es schon so viele 3D-Drucker gibt! Im Verhältnis zur Blechexpo war diese Messe nun sehr, sehr klein. Aber umso besser für uns, da wir dieses Mal nur ein paar Stunden hatten, um ausführlicher mit den Ausstellern zu sprechen. Nach Ende der Messe um 17 Uhr ging es dann auch direkt ins Hotel und nicht wenig später auch ins Bett – aber da wir so fleißige Mitarbeiter sind, erst nachdem wir gemeinsam die Mails gecheckt und die nächsten To-Dos für mich besprochen hatten. Donnerstag nach einem sehr guten Frühstück ging es dann wieder in Richtung Heimat.

Es waren zwei wirklich tolle Besuche auf zwei sehr verschiedenen Messen – danke liebe Vanessa, dass du mich mitgenommen hast!

Und nach dieser Woche habe ich eine wichtige Erkenntnis gewonnen: So muss sich das Business-Leben anfühlen und es macht wirklich wahnsinnig viel Spaß.

Marie

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